Konstantin Chaykin die neue Uhr – Carpe Diem

18 Dec 8:56 am

Konstantin Chaykin ist bekannt für seine ausgefallen Ideen in Sachen Uhrendesign. Doch mit der neuen limitierten Kreation “Carpe Diem” hat sich der Designer wirklich an ein umwerfendes Projekt gewagt – eine Sanduhr fürs Handgelenk.

“Carpe Diem” – die antike Art der Zeitmessung

Für die meisten Uhrmacher ist die Integration von Sand in einem Zifferblatt eine schiere Unmöglichkeit. Nicht so für Konstantin Chaykin, den bekannten Designer für Aussergewöhnliches. Der russische Uhrmacher hatte es sich in den Kopf gesetzt, die erste Person zu sein, die es fertig bringt, eine mechanische Sanduhr auf dem Zifferblatt unterzubringen und er schaffte es. Damit ist “Carpe Diem” die erste Armbanduhr mit Sanduhrwerk, die auch tragbar ist. Die Sanduhr, die auf dem Zifferblatt der Uhr zu sehen ist, dient quasi als Minutenzeiger. Im unteren Teil der Sanduhr sind 6 kleine Punkte zu sehen, die jeweils als Indikatoren für 10 Minuten stehen. Je weiter sich der untere Teil mit Sand füllt, desto mehr Minuten sind bis zur vollen Stunde, die in einem traditionellen Zifferblatt abzulesen sind, vergangen. Eine minutengenaue Zeitablesung ist bei dieser Uhr allerdings eher schwierig, aber die fehlende Präzision gleicht das coole Design allemal aus.

“Carpe Diem” – ein kleines Kunstwerk fürs Handgelenk

Konstantin Chaykin erfüllt mit der Uhr “Carpe Diem” sicher nicht die Ansprüche für den täglichen Gebrauch. Doch von einer limitierten Künstleruhr sollte man diese auch nicht erwarten. Ein solches Kunstwerk ist wirklich nicht nur in Sachen Preis ein Liebhaberstück, bei dem die Technik eine untergeordnete Rolle spielt. Das Gesamtdesign der Uhr wurde inspiriert durch die Darstellungen von Sanduhren aus der Antike, die in ihrer Symbolik häufig den Tod, als Zeichen für die Vergänglichkeit der Zeit und die Eitelkeit der Menschen enthielten. Diese antiken Grundzüge greift Konstanin Chaykin auf dem Zifferblatt der “Carpe Diem” mit der Darstellung eines kleinen Totenschädels und des antiken griechischen Gottes der Zeit namens Chronos, der hier sitzend mit der Hand auf der Sanduhr dargestellt wird, auf. Mit seinen Flügeln und der Sense in seiner Hand zeigt sich Chronos hier wie die typische Erscheinung des Todes. Konstanin Chaykin scheint hier ein Motiv aus der Zeit der Renaissance aufgegriffen zu haben, als Chronos als Vater der Zeit und als eine Mischung aus dem alten griechischen Gott und dem Engel des Todes gesehen wurde. Ein weiteres Highlight des Designs stellt die Darstellung des Tages durch Symbole der Tierkreiszeichen dar, welche das Kunstwerk abrundet.

Künstlerisches Design und hochwertige Materialien im Einklang

Das handgravierte und -bemalte Zifferblatt ist mit einem Durchmesser von 45 mm nicht gerade klein, besticht aber durch seine detaillierte Darstellung in Sterling Silber und 18 Karat Roségold. Den Himmel bildet bläulicher Stahl der mit elf Diamanten verziert wurde. Konstanin Chaykin schaffte es hier einen Retro-Look zu kreieren, den man guten Gewissens als Avangarde-Uhr einstufen kann und eine weitere herrliche Kuriosität in der Reihe der russischen Marke anzusehen ist. Das limitierte Kunstwerk, von dem nur 5 Exemplare auf den Markt kamen, wird mit einem gehandelten Preis von 51.150 Euro zu einem klassischen Liebhaberstück.

Foto: timezone.com

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