Crash eine außergewöhnliche Uhr von Cartier

09 Jan 9:48 am

Die Geschichte dieser außergewöhnlichen Damen-Uhr nimmt, wie ihr Name bereits vermuten lässt, mit einem Unfall ihren Anfang. Im Jahr 1967 brachte ein Kunde seine bei einem Autounfall beschädigte Armbanduhr ins Londoner Geschäft von Cartier. Selbstverständlich wurde die Reparatur zur Zufriedenheit des Kunden durchgeführt, aber der Anblick der verbogenen Uhr ging Jean-Jaques Cartier nicht mehr aus dem Kopf und inspirierte ihn zum sicher ungewöhnlichsten Design, das man sich für eine Armbanduhr vorstellen kann. Die “Cartier Crash” erlangte schnell Kultstatus und ist ein weltweit begehrtes Sammlerstück.

Cartier Crash und “Die Beständigkeit der Erinnerung”

Die asymmetrische Form der Uhr erinnert unwillkürlich an die zerfließenden Uhren in Salvatore Dalis Gemälde “Die Beständigkeit der Erinnerung”. So erscheint es auch ausgesprochen unwahrscheinlich, dass die Uhr mit ihrem surrealistisch anmutenden Design nicht in Erinnerung bleibt. Nach 1967 und 1991 legte Cartier die Crash im Jahr 2013 erneut auf. Auf diese Weise, trägt man im Hause Cartier zusätzlich dazu bei, dass die Kult-Uhr nicht in Vergessenheit gerät. Wie ihre Vorgängerinnen ist auch diese Neuauflage streng limitiert. Das neue Modell ist allerdings in vier Varianten erhältlich.

Paradigmenwechsel

Sowohl beim Original von 1967, als auch bei der Neuauflage von 1991 liegt der Schwerpunkt eindeutig auf der Betonung des ungewöhnlichen Designs, dem die Uhr ihren Namen verdankt. Das Goldgehäuse und das schlichte Lederarmband stellten die asymmetrische Form der “Crash” in den Vordergrund und erlaubten der Trägerin sich mit einer unkonventionellen Uhr zu schmücken. Die Variationen der 2013er Modelle setzen vollkommen andere Akzente. Die Armbänder aus tropfenförmigen Gliedern sind in Rot- oder Weißgold erhältlich und die Lünetten sind mit Brillanten besetzt. Die Zeiger bewegen sich über ein silbriges Opalin-Zifferblat und die perlierte Krone ist ebenfalls mit einem Brillanten besetzt. Bei dieser Edition rückt die Uhr eindeutig in den Hintergrund und im Fokus steht das exquisite Schmuckstück, das ganz nebenbei auch die Zeit anzeigt. Anders als Ihre Vorgängerinnen, die den Schriftzug “London” auf Zifferblatt und Gehäuserückseite tragen, ist auf den neuen Modellen “Swiss made” zu lesen. Damit geht der Bezug zum London der “Swinging Sixties” noch weiter verloren und die ursprünglichen Qualitäten wie unkonventionell und originell werden aufgegeben.
Foto: Cartier

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