Tipps für die Uhrenpflege

02 Feb 10:00 am

Wie jeder wertvolle Gegenstand, der einen durch viele Jahre des Lebens begleitet, brauchen auch Uhren eine spezielle Pflege. Schließlich sind sie – auch wenn man ihnen das auf den ersten Blick vielleicht nicht ansieht – kleine elektronische und feinmechanische Kunstwerke. Die empfindlichen Bauteile des komplizierten Innenlebens sorgen dafür, dass die Uhr möglichst lange zuverlässig die Zeit anzeigt. Ihre Präzision bewahren sich die Uhren allerdings nur, wenn sie auch sachgemäß gepflegt werden.

Grundsätzlich sollte sich der Besitzer einer neuen Uhr die Beschreibung gründlich durchlesen und sowohl Garantieschein als auch Kaufquittung gut aufheben. Reparaturen und das Wechseln der Batterie sollten von einem Fachmann durchgeführt werden. Denn andernfalls könnte der Garantieanspruch des Kunden erlöschen.

Grundsätzlich sollte der Besitzer seine Uhr vor extremen Umwelteinflüssen wie Chemikalien, starker Hitze, Stößen und Wasser schützen und zum Schlafen ablegen. Auch vor Magnetfeldern sollten Uhren geschützt werden, weil diese das empfindliche Innenleben stören können.

Wer eine wasserdichte Uhr kauft, sollte diese Eigenschaft in regelmäßigen Abständen vom Fachmann prüfen lassen. Der Grund: Stöße, Säuren, Fette, aber auch Schweiß und Kosmetika können diese Eigenschaft auf Dauer beeinträchtigen. Ohnehin sind die Materialien, die zur Abdichtung verwendet werden, einem ständigen Verschleiß ausgesetzt. Uhren, die als “waterresistant” bezeichnet werden, sind zwar vor Spritzwasser geschützt. Allerdings sollten sie auf keinen Fall zum Baden oder Schwimmen getragen werden. Dafür ist der Schutz nicht ausreichend.

Sobald der Besitzer Kondenswasser unter dem Glas seiner Uhr bemerkt, sollte sofort ein Fachgeschäft aufsuchen. Das eingedrungene Wasser kann nämlich das Uhrwerk empfindlich stören. Das Gleiche gilt, wenn der Uhrenträger bemerkt, dass die Batterie seiner Uhr allmählich schwach wird.

Vor allem Uhrbänder aus Leder sollten nach spätestens einem Jahr ausgewechselt werden. Diese natürlichen Produkte reagieren nämlich äußerst empfindlich auf Umwelteinflüsse. Armbänder aus Metall sollten dagegen mit speziellen Pflegesets in einem Abstand von etwa zwei Monaten gereinigt werden.

Bildquelle: Alexander Klaus/ Pixelio

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