Nomos Glashütte: Tangente

20 Dec 3:09 pm

Die Armbanduhren, die das Unternehmen Nomos aus Glashütte unter der Bezeichnung Tangente verlassen, sind hochwertige Zeitmesser. In dem kleinen Städtchen Glashütte im Erzgebirge perfektionieren die Menschen seit Generationen die Feinuhrmacherei. Die Tangente ist nicht nur vom Design her ein echter Klassiker auch Qualität und Form sind mehrfach preisgekrönt.

Innovativer Zeitmesser in vielen Ausführungen

Seit dem Fall der Mauer und der deutschen Wiedervereinigung richtet sich die Aufmerksamkeit der Uhrenfreunde wieder auf die etablierten Marken aus dem Erzgebirge. Unter dem Namen Nomos, dem griechischen Wort für Regelmäßigkeit und Ordnung, wurde in Glashütte eine Uhrenmanufaktur gegründet, um die Tradition der Feinuhrmacherei fortzusetzen. Anders als bei den anderen Uhrenmachern aus Glashütte entschied man sich bei Nomos Ressourcen aus der Schweiz zu nutzen, um auch für den Normalverbraucher erschwingliche Uhren zu produzieren.
Die Tangente war das erste Modell, das Nomos in den frühen 1990er-Jahren entwickelte. Die von Bauhaus-Ideen inspirierte Uhr wurde schnell zum Design-Klassiker. Im Laufe der Jahre wurde das Grundmodell um zahlreiche Variationen erweitert. Die Tangente gibt es auch mit Datum, Anzeige der Gangreserve, mit Glasboden oder als Automatik. Diese Tangente ist etwas größer und heißt Tangomat. Auch wenn man es ihr auf den ersten Blick nicht ansieht: die Tangente ist eine sehr robuste Uhr.

Ein Meisterstück deutscher Uhrmacherkunst

Das Gehäuse der Tangente 33 hat einen Durchmesser von 33 mm und besteht aus Edelstahl. Einschließlich des Stahlbodens ist sie etwas mehr als 6 mm hoch. Das Modell 38 hat einen Durchmesser von 38 mm und ist fast 7 mm hoch. Der Tangomat hat je nach Modell einen Durchmesser von 38 mm bis 40 mm und ist 8 mm bis 10 mm hoch. Das Gehäuse ist bis zu einer Tiefe von 30 Metern wasserdicht. Mit einem Gewicht von nur 15 Gramm ist die Tangente eine sehr leichte Uhr. Beim Modell Tangente Tangomat GMT lassen sich zwei Zeitzonen gleichzeitig anzeigen.
Durch das kratzfeste Kristallglas und dem weißen Zifferblatt lässt sich der Zeitmesser auch schlechten Lichtverhältnissen gut ablesen. Außer der Bezeichnung “Nomos Glashütte” und “Made in Germany” enthält das Zifferblatt des Grundmodells keine weiteren Beschriftungen. Am Arm gehalten wird die Uhr durch ein handgenähtes Lederarmband mit einer Dornschließe. Das Armband ist sehr weich und passt sich perfekt an den Unterarm an. Anders als schwere Sportuhren, ist die Tangente am Handgelenk kaum zu spüren.

Moderne Maschinen und alte Handwerkstradition

Nomos-Kaliber (Uhrwerke) für die unterschiedlichen Modelle werden nach griechischen Buchstaben bezeichnet und halten die Zeiger in Bewegung. Die bruchsichere Triebfeder des Tangente Uhrwerks bietet eine Gangreserve von etwa 45 Stunden. Alle Bewegungsflächen sind sandgestrahlt und werden anschließend vergoldet.
Die uhrmacherische Qualität des Uhrwerks entscheidet darüber, ob sich ein Hersteller Manufaktur nennen darf. Deshalb wird das Uhrwerk, Herzstück jeder Armbanduhr, von Nomos selbst gefertigt. Nur ein kleiner Teil der Bauteile, wie etwa die als Lagersteine dienenden Rubine oder die Nivarox-1A-Spirale, werden von fremden Herstellern gefertigt. Hergestellt werden Nomos Uhren durch modernste Laser und CNC-Maschinen, ergänzt durch viel Handarbeit, die seit vielen Jahrhunderten die Uhrmacherkunst prägen. Feinste Schliffe auf sorgen dafür, dass man durch den Saphirglasboden den Kalibern immer wieder gerne bei ihrer Arbeit zuschauen möchte. Die Nomos Uhrwerke sind für ihre außergewöhnliche Ganggenauigkeit berühmt. Nicht zuletzt durch Uhren aus Glashütte wurde die Bezeichnung “Made in Germany” wieder ein Begriff für Qualität.
Foto: nomos-glashuette.com

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