Analog vs Digital

21 Nov 10:00 am

Seit dem 15. Jahrhundert werden Uhren produziert, die aufgrund Ihrer Konstruktion nicht mehr in großen Schränken hängen müssen. Taschenuhren mit Zugfendern und Spiralfedern eroberten den Markt. Anno 1812 wurde die erste Armbanduhr erfunden. An Ketten und Bändern wurden diese Uhren zunächst von der Damenwelt am Handgelenk getragen.Da durch eine Armbanduhr die Hände für andere Aktivitäten frei blieben, besannen sich später auch die Herrschaften und verbannten die altgediente Taschenuhr in die Schublade. Heute stellt sich beim Kauf einer Armbanduhr die Frage: analog oder digital?

Analoge Uhren

Uhren mit Zeigern müssen nicht mehr zwangsläufig aufgezogen werden. Auch bei analogen Uhren hat die Technik Einzug gehalten. „Automatics“ verwenden die Bewegung des Armes zum Spannen der Feder. Batteriebetriebene Analoguhren sind seit Jahrzehnten auf dem Markt. Analoguhren verbinden klassischen Charme mit moderner Technik. Analoge Uhren können mit Armbändern aus sämtlichen Materialien ausgestattet werden. Gold und Metall passt genauso zum Uhrzeiger wie Kautschuk und Leder. Zeigeruhren werden häufig mit leuchtenden Zifferblättern oder digitaler Datumsangabe kombiniert. Für Frischluftaktivisten bietet eine analoge Uhr zudem die Möglichkeit, anhand der Zeigerkonstellation in Bezug auf den Sonnenstand die Himmelsrichtung abzulesen.

Digitale Uhren

Frisch, frech und spritzig kommen jährlich neue knallbunte Uhren auf den Markt. Wer sich nicht bei Dämmerung mit kleinen Zeigern abquälen möchte, sollte sich eine Digitaluhr zulegen, um auf Knopfdruck die exakte Zeit angezeigt zu bekommen. Zusatzfunktionen wie Stoppuhr, Countdown, Wecker und dergleichen machen digitale Uhren stets zum wertvollen Begleiter. Die neueste Erfindung sind LED-Uhren, die bei Knopfdruck nicht das Display erhellen, sondern die Uhrzeit aufleuchten lassen. Die LEDs können dabei in das Armband eingearbeitet sein. Neben dem kräftigen Leuchten bieten LEDs zudem den Vorteil, dass sie wesentlich weniger Batterie verbrauchen als herkömmliche Quarzuhren.

Ob Retro oder Hightech: Uhren machen Leute. Eine Uhr sollte sowohl die gewünschten Funktionen und Eigenschaften (stoßfest, wasserdicht, etc.) aufweisen, aber auch zum Träger/Trägerin bzw. zur Gelegenheit passen. Eine quietschgrüne Mickey-Mouse-Uhr macht sich zum Abendkleid ebenso unschicklich, wie der diamantbesetzte Chronograf für Gartenarbeiten.

Bildquelle: Markus Graf / Pixelio

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